Zur Oxford-Station eine halbe Stunde

Ich habe Hunger, doch ich brauche nichts zu essen. Einfach unfair sein wollen dürfen, wenn man es will. Und dann kommt doch der Verstand dazwischen und erklärt, dass man keinen Grund dazu hat und nicht haben darf. Ja so einfach ist das oder eben nicht. Ich frage mich, ob man Emotionalität verlernen kann oder ob es nur einfach daran liegt, dass das Gegenüber die Dinge anders wahrnimmt (Sender und Empfänger-haben wir ja gelernt)…wo ich mich doch selbst nicht unemotional wahrnehme. Manchmal weiß ich gar nicht wohin damit!

Ja wohin eigentlich damit? Es gibt dabei ja eine gewisse Freiwilligkeit des Gebens und des Nehmens. Ich bewundere Menschen, die es einfach so aus dem Nichts geben und können. Ich weiß nicht, ob ich das kann. Ich habe eher das Gefühl, meine Selbstreflexion spielt mir manchmal einen kleinen Streich. Obwohl es doch meist sehr einfach aussieht. Einfach ist es, Zorn heraus zu lassen. Wenn auch nicht diesen Unbändigen. Ein einfaches “Ich mag Dich” ist dann schon schwieriger.

Der eine wirft mir vor, ich sage nicht was ich denke. Der andere das fehlende emotionalsein…und schnell blitzt ein Gedanke auf, dass ich doch alles richtig mache…mein eigenes kleines Paradoxon, in dem ich mich mal mehr, mal weniger wohl fühle. Das ist vergleichbar mit der Frage…heute atmen oder nicht?  Ich mag es doch eher, wenn die Dinge wortlos ineinander über gehen…so wie im Dunklen, wenn man sich findet und intuitiv das Richtige tut und auch weiß, dass es richtig ist. Verstehen Sie?

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