Neugierige Katzen verlieren zuweilen die Schnurrhaare!

Nachtrag 04. April 2011

 

Ich habe eine bad-hair-week, Schokoladenpickel und wünsche mir einen mittelschweren Migräneanfall, der mich ein paar Tage ins Bett schickt.

Der eine sendet regards from Chantilly and asked what ist the female version of “mon dieu” (hoffentlich bleibt er dort noch sex Wochen), der andere sitzt verschnupft in München und fragt, ob ich ihn Donnerstag am Bahnhof empfange (roter Teppich?) und ich liege eingewickelt in eine Decke auf meiner Terrasse und gebe mich dem trügerischen Gedanken hin, dass ich bis Donnerstag alles gelöst haben könnte. Dabei fällt mir heute alles etwas schwerer. Auch das Denken. Mein Kopf ist wattig, als hätte ich getrunken. Und die Geräusche scheinen auch von weit her zu kommen. Vielleicht kann mir jemand mal einen Subtext dazu schreiben. Wäre jemand so freundlich? Weiterlesen

Siehst du?

Da haben wir es wieder. Du bist ein Stinktier und ein enfant terrible. Du bist gemeingefährlich. Du machst dir Türen wo keine sind und fährst zu Not mit dem Panzer durch. Deine Hilflosigkeit im „menscheln“ macht dich großartig. Ich könnte vor lachen umfallen wenn ich dir erklären muss dass man „reale“ Probleme nicht immer mit „ArbeitsKnowHow“ lösen kann. Ich speichere es eben emotional und du rational. Deine DZugMentalität kann auf Fremde sehr abschreckend wirken. Nicht nur auf Fremde. Ich weiß warum die Menschen die Augen verdrehen wenn du den Raum betrittst. Ich weiß auch warum du in zehn Jahren immer noch Visionen skizzieren wirst für Menschen die nicht Weiterlesen

Entschuldige, dass ich so getrieben bin….

Da steht er vor mir. Genauso fahl und müde wie ich, doch immer noch eine Spur mehr. Ich lehne mich an ihn. Selbst kaum noch in der Lage, die Augen offen zu halten krieche ich in ihn hinein. Frage mich selbst, ob es das wert ist. Ihn aber nicht, denn ich weiß, dass er es selbst nicht weiß. Ich kenne ja die Antworten und Dinge die klar sind, müssen nicht weiter ausgeschlachtet werden. Weiterlesen

Gespräch mit dem Ex

(nach etlichen glücklichen Jahren ohne ihn)

Wann: Heute Morgen ca. 04.00

Er: Warum bist du eigentlich so ekelhaft zu mir?

Ich: Sei froh, dass es so ist. Wenn ich dich nicht mögen würde, wäre ich freundlich zu dir (warum guckt der so komisch).

Jetzt nimmt er meine Hand. Bitte nicht anfassen. Warum wollen mich immer alle anfassen?

Er: Weißt du was? Weiterlesen

Gregor

Seit einiger Zeit beobachte ich einen Mann, mit dem ich die Zugfahrt zur Arbeit und wieder zurück teile. Zu meiner Schande muss ich ja gestehen, dass ich sehr gerne Menschen beobachte, sie studiere und immer wieder fasziniert bin, was unsere Spezies so für Exemplar hervor bringt.

Besagtem Mann begegne ich morgens am Bahnhof, in der Bahn, am Bahnsteig und beim Verlassen des Bahnhofes. Dies geschieht recht unregelmäßig, da ich meinen Fahrplan je nach meiner allmorgendlichen Verfassung gestalte, jedoch bekomme ich ihn jede Woche zwei- bis dreimal zu Gesicht. Weiterlesen