Chefchen und ich die Vierte

Ich sitze gelangweilt über meinem Notebook und feile an meiner BWA. Ein paar Mal schaue ich über den Monitor und beobachte Chef beim sonntäglichen kochen. Er macht sich dabei wirklich sehr gut und ich sinniere halblaut darüber, ob das nackt genauso gut aussehen könnte, als er mich unsanft aus meinen Ausführungen reißt und sagt: Machst du dann die Salatsoße?
Eigentlich habe ich darauf gar keine Lust, antworte aber: Ja kann ich machen.
Ich widme mich weiter meiner Buchhaltung und verdränge den Salat, bis er irgendwann zum essen lädt.
Nach dem Essen denke ich in Hinsicht auf meine empfindlichen Spülhände nach über Platz für eine Spülmaschine und wieder reißt er mich aus den Gedanken und Weiterlesen

Deutschland Deine Zahnärzte

Nicht dass ich mit meiner Menstruation schon genug zu kämpfen habe, entwickelte sich gestern aus einem kleinen Bläschen am Zahnfleisch eine Blase der Größe eines Wachteleis…und das genau an der richtigen Stelle. Da ich nicht der tapferste Patient bin, überlegte ich ein paar Stunden vor mich her, um dann doch zum Hörer zu greifen und einen Zahnarzt zu konsultieren (nachdem meine Zahnärztin bei der letzten Aktion die Hälfte vergessen hatte und ich Monate später noch Splitter aus meinem Zahnfleisch popelte, wollte ich eigentlich was Neues). Weiterlesen

Aber die Idee ist gut…

Ort: Wohnzimmer

Zeit: ca. 22.15

Ich: Ich bräuchte jemanden, der mit mir mal paar Wochen mein Leben tauscht.

F: Aber nicht in allen Lagen tauschen…bitte.

Ich: Oh doch.

F: Nö ich stehe nur auf Frauen…

Ich: Du musst ja nicht mit ihm schlafen. Nur Konversation, Wein und paar Nüsse.

F: Das würde ich grad noch schaffen, aber gewachsen würde ich ihm nicht sein….

Ich: Das macht nichts. Du musst eh nur zuhören. Und es ist ganz einfach, an den richtigen Stellen zustimmend zu grunzen.

F: Das ist gemein…

Ich: Nee ehrlich.

Im Anfang war das Wort

Was ich mache? Ich mache in Worten. Ach ja ich schreibe leidenschaftlich gerne Briefe. Manchmal schicke ich auch einen ab. Doch das geschriebene Wort ist so eine Sache. Ich mag die Sprache in ihrer Vielfalt. Man kann mit dutzenden von Worten dasselbe meinen und doch nicht. Haben Sie sich schon mal darin verheddert? Schicken Sie Briefe nicht ab? Nein, sie machen eher den Eindruck auf mich, als schrieben Sie überhaupt keine Briefe. Man kann aus Worten so vieles weben. Er fragte mich einmal, dass ich wohl gern etwas webe. Worte sind Geschenke, auch wenn man sie nicht immer annehmen will. Wenn die Augen brennen und die Buchstaben zu tanzen beginnen, aber der Kopf noch so voll ist und alles raus muss. Verstehen Sie was ich meine?

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