Provinzprinzessinnen

Auf diese Zeilen bracht mir der hochgeschätzte Tingler vor ein paar Tagen. Über den Ansatz sinniere ich schon etwas länger, aber gestern Morgen fiel dann doch der Groschen. Ich habe eine Bekannte. Keine Freundin, aber eben jemanden, mit dem man mal mehr mal weniger zutun hat. Die Gute ist das, was ich normalerweise abfällig die Provinzprinzessin nennen würde. Ja ich weiß wie sich das liest, aber ich bin/war überall „nur“ zugezogen und von außen nach innen wirken manche Dinge eben etwas unverständlich auf mich. Weiterlesen

mrs smith´s Gedanken zu Fabios Gedanken über Frauen

Während Fabio mit seinem imaginären Wein und der Zigarre im nicht vorhandenen Sessel sitzt, liege ich mit einem echten Dolcetto und den Gauloises auf dem Sofa und denke nach über sein Geschriebenes. Ich denke darüber nach, ob und inwiefern er Recht hat. So wie Fabio das Gehabe der „Ladys“ anwidert, widert mich das Gehabe der „Gentlemen“ an.

Ich bin ein „street smarter“. Ich erkenne euch an eurem Gartenzaun. Ich erkenne auf den ersten Blick, was ihr wollt und wer ihr seid. Wie Fabio erkenne ich Lügen auf den ersten Blick. Meist schon bevor sie ausgesprochen werden. Aber im Gegensatz zu ihm spreche ich sie nur an, wenn ihr mir zeigt, dass es sich lohnt. Selten ist das der Fall. Weiterlesen

Gregor

Seit einiger Zeit beobachte ich einen Mann, mit dem ich die Zugfahrt zur Arbeit und wieder zurück teile. Zu meiner Schande muss ich ja gestehen, dass ich sehr gerne Menschen beobachte, sie studiere und immer wieder fasziniert bin, was unsere Spezies so für Exemplar hervor bringt.

Besagtem Mann begegne ich morgens am Bahnhof, in der Bahn, am Bahnsteig und beim Verlassen des Bahnhofes. Dies geschieht recht unregelmäßig, da ich meinen Fahrplan je nach meiner allmorgendlichen Verfassung gestalte, jedoch bekomme ich ihn jede Woche zwei- bis dreimal zu Gesicht. Weiterlesen