kleine Impression

He Madame….!

He Madame…bleiben Sie einen Augenblick stehen.
Wer? ich?
Ja Sie. Kennen Sie mich noch?
Nicht dass ich wüsste. Was wollen Sie?
Ich habe in der letzten Zeit ein paar Mal an Sie denken müssen. Weiterlesen

teardrops

der koch – abneigungsliste

- Rosenkohl
– kein Bier im Kühlschrank
– kalte Füße
– rote Ampeln
– Sonntagsfahrer
– Uneinsichtbarkeit Weiterlesen

mrs smith´s Neigungsliste

- Dramatik

- Courage

- Weihnachten

- Authentizität

- Herr Kah

- Kritik Weiterlesen

mrs smith´s Abneigungsliste

- Weißwurst

- die Worte „Konsens“, „muckelig“ und „issue“

- selbsternannte Genussgurus

- Verniedlichungen

- deformierte Gestalten

- schlechtes Essen Weiterlesen

Wer hier zwischen den Zeilen sucht wird nichts finden.

Berufsbedingt weiß ich alles über meinen Zustand. Ich kann Ihnen einen kleinen Roman über meine Nerven erzählen. Die platzen fast obwohl sie das ja gar nicht können und man kann davon ganz leicht weiße Mäuse sehen wo niemals welche sind. Ich sehe ständig weiße Mäuse. Und das bei klarem Verstand. Oder eben was davon noch brauchbar ist. Sie müssen wissen ich bin von Natur aus äußerst kopflastig. Und wenn ich jetzt jemandem vor den Kopf stoße tut es mir leid. Das tut es diesmal wirklich. Ich würde so gern und wenn ich könnte würde ich auch. Weiterlesen

Toleranz, joyclub, Gangbang und die anderen 10%

Beim Versuch ein klein wenig sensibel zu bleiben gegen die Sexualisierung dieser Welt (und gleichzeitig auch meine), begegnen mir immer wieder allerlei seltsame Dinge. Ich vermute, ich fange laut an zu schreien, wenn mir in nächster Zeit ein PussyPic (bei dem ich bis in den Magen schauen kann und das nicht meine zeigt) vor die Augen kommt. Auch bei der so genannten erotischen Aktphotographie von exhibitionistisch angehauchten Pärchen unter dem Deckmantel der ästhetischen Bildbearbeitung schwillt mir ganz leicht der Kamm. Ich würde gern etwas vorbehaltloser sein, doch das fällt zugegebenermaßen schwer. Weiterlesen

Leserbrief Spiegel Heft 02/2012

Es mag sein, dass die Optimisten der Evolution mithin der Geschichte den Schwung gegeben haben. Aber für Geschichten sind Siegertypen nicht gemacht. Das gilt nicht nur für das fiktionale, sondern auch für das wahre Leben. Wer Widrigkeiten des Lebens weg schiebt, ist unspannend und taugt nicht für die große Literatur; wohl auch nicht für die kleine. Es ist nicht das “Schoßkind des Glücks” Gustav Gans, sondern Donald Duck, der etwas zu erzählen hat.

Bitte male mir die Realität rosa an

Manche bekommen eine Nervenattacke wegen eines Brötchens auf dem Asphalt und andere, weil es ist wie es ist. Man schafft es gerade so, die Tür der Umkleidekabine hinter sich zu schließen. Man wird nach unten gezogen, die Mütze in den Händen und dann entlädt sich ein Jahr in einem Sturzbach. Das sitzen in dieser Kabine an sich ist nicht unangenehm. Die Enge und die Wärme haben etwas Kokonartiges. Man sitzt in diesem kleinen Quadratmeter. Die Zeit steht still und man kann nicht aufhören. Man denkt, es sei besser aufzustehen, doch das ist nicht möglich. Die bleierne Schwere im Körper. Die Stimmen von außen machen Angst, doch wäre man dankbar, wenn jemand einen Arzt mit einer Tasche voller Tranquillanzien schickt. Kein Taschentuch, keine Wanne, die das alles auffangen kann. Man denkt, man sollte besser nach draußen gehen und schafft es, den Mantel abzulegen. Bei jedem abgelegten Kleidungsstück ein neuer Schub. Weiterlesen