Nimmermehr

Die Hände ineinander geschlungen wie zum Gebet

Halten noch einen Moment einen kleinen nur

Ein letzter Blick und die Luft schmeckt immer noch danach

Stundenlanges stummes Riechen

Geruch haftet, den man nicht abwaschen mag

diesen einen Geruch nimmer mehr

Zugefügte Wunden mit Salz einstreuen

um die süßen Narben zu spüren immer mehr

Geflügelte Gedanken dabei ein kurzer Schauer

ein leises Lächeln immer mehr

Die Spuren berühren und festhalten

davon zehren wochenlang und die Luft schmeckt immer noch danach.

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