Neugierige Katzen verlieren zuweilen die Schnurrhaare!

Nachtrag 04. April 2011

 

Ich habe eine bad-hair-week, Schokoladenpickel und wünsche mir einen mittelschweren Migräneanfall, der mich ein paar Tage ins Bett schickt.

Der eine sendet regards from Chantilly and asked what ist the female version of “mon dieu” (hoffentlich bleibt er dort noch sex Wochen), der andere sitzt verschnupft in München und fragt, ob ich ihn Donnerstag am Bahnhof empfange (roter Teppich?) und ich liege eingewickelt in eine Decke auf meiner Terrasse und gebe mich dem trügerischen Gedanken hin, dass ich bis Donnerstag alles gelöst haben könnte. Dabei fällt mir heute alles etwas schwerer. Auch das Denken. Mein Kopf ist wattig, als hätte ich getrunken. Und die Geräusche scheinen auch von weit her zu kommen. Vielleicht kann mir jemand mal einen Subtext dazu schreiben. Wäre jemand so freundlich?

Die Sonne kitzelt meine Nase, ich sitze hier und denke nach über die beiden. Sie bringen mich beide nicht weiter, weil sie so sind wie sie sind und ich die Menschen nehme, wie sie eben sind. Sollte ich mitten in der Nacht ein Problem haben, weiß ich, dass ich sie beide anrufen kann…doch ich schlafe nachts. Der eine hofft, dass das andere abgehakt ist, stört sich ganz unpedantisch nicht daran, dass ich die ganze Nacht auf seinem Arm gelegen habe…Schwebezustand!

Ich habe einige Zeit schon gemerkt, wie sich der Ton gegenüber gewissen Themen merklich änderte, doch da sind wir wieder bei der Wahrnehmung bzw bei dem was man wahrnehmen will oder eben nicht. Nun beginnen wir zu schweigen, wenn es um die „alten“ Themen geht…wo er war, aber nicht mit wem….leicht tragisch. Ich spüre, dass er es auch spürt. Die „neuen“ Themen sind schwierig. Ein „wir“, ein „uns“ oder doch lieber das „ich“. Ich mag seinen Geruch, den anderen aber auch. Und ich kann fühlen, wie er mich beobachtet, kann es körperlich fühlen. In einem schwachen Moment sagte er, er wolle meine Geheimnisse erfahren…erraten…deswegen…irgendwie will er in mich hinein kriechen. Und meine schwachen Momente sind vorbei. Der andere riecht meine Geheimnisse. Ich müsste sie nur zugeben. Und nächste Woche platzt er wieder in mein Leben. Und ich weiß nicht, wie lange ich es überhaupt noch schaffe, nicht den Hörer abzunehmen. Nicht geeignet für eine Beziehung im klassischen Sinne. Für was denn? Manchmal kann ich es schmecken…nur für einen kleinen Moment.

Freunde sollten Freunde bleiben. Das sollte bewusst sein, bevor man neben ihnen aufwacht und nichts an hat. Man sollte die dummen Ideen in einem Anflug von Langeweile getrost einfach ignorieren. Ich befürchte fast, dass sie mich beide nicht nur unzufrieden, sondern wahrscheinlich auch unglücklich machen können. Das ist zu befürchten. Doch das kann ich auch in gleichem Maße.

Von außen sieht das immer so einfach aus. Doch was einmal erdacht wurde, kann nicht zurück genommen werden. Schon gar nicht, wenn sich der Verstand viel zu spät einklinkt…dass ich so etwas jemals sagen würde…Kontinuität. Ja ich bin ein großer Freund von Kontinuität. Sie würden staunen, wenn ich ganz kontinuierlich ohne sie sein wollte. Ach und die Beweggründe sind ja meist doch sehr ähnlich, nur die Verpackung ist eine andere…solange bis man keinen Hunger mehr hat, da es nichts mehr zu stillen gibt. Lassen Sie uns aus der Realität eine Kulisse machen.

 

 

 

 

 

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