mrs smith´s Gedanken zu Fabios Gedanken über Frauen

Während Fabio mit seinem imaginären Wein und der Zigarre im nicht vorhandenen Sessel sitzt, liege ich mit einem echten Dolcetto und den Gauloises auf dem Sofa und denke nach über sein Geschriebenes. Ich denke darüber nach, ob und inwiefern er Recht hat. So wie Fabio das Gehabe der „Ladys“ anwidert, widert mich das Gehabe der „Gentlemen“ an.

Ich bin ein „street smarter“. Ich erkenne euch an eurem Gartenzaun. Ich erkenne auf den ersten Blick, was ihr wollt und wer ihr seid. Wie Fabio erkenne ich Lügen auf den ersten Blick. Meist schon bevor sie ausgesprochen werden. Aber im Gegensatz zu ihm spreche ich sie nur an, wenn ihr mir zeigt, dass es sich lohnt. Selten ist das der Fall.

Ich greife nach meinem Dolcetto und frage mich, ob es sich lohnt, diese Gedanken aufzuschreiben. Denn obwohl ich der Meinung bin, dass er Recht hat, heißt es noch lange nicht, dass Sie derselben Meinung sind, dass irgendjemand derselben Meinung ist.

Ich habe Erfahrungen mit euch. Ihr wollt die ganz großen Schlampen im Bett, aber wenn sie eure Kinder zur Welt gebracht haben und weiterhin eine Schlampe sein wollen, sind sie euch unheimlich.

Männer machen es Frauen wie mir alles andere als einfach. Ich bin autark, ein Arschloch wie der Koch behauptet, MUSS mich ständig um alles selbst kümmern, mir wird kaum ein Moment der Schwäche zugestanden und ich lasse mich ganz gerne mal in den Arsch ficken. Ich bin eine tapfere Alleskönnerin. Ich bin die perfekte Ehefrau.

Diese sechs Punkte sind sicherlich sehr löblich, aber für eine Beziehung wie ich sie mir vorstelle uninteressant. Der intelligente Mann von heute wendet jetzt mit großer Wahrscheinlichkeit ein, ich kenne die falschen Männer. Und die, die so etwas behaupten ficken ihre Frauen auch nur missionar.

Ich will aber nicht missionar gefickt werden. Ich will keine Halbtagsstelle, mit der ich mir mein Taschengeld verdienen kann und ich will nicht den Rest meiner gewünschten Mutterschaft inmitten von Vollzeitmüttern verbringen.

Ich will dir nicht erzählen müssen, dass es drei anstatt dreizehn Männer vor dir waren, nur damit du keinen schlechten Eindruck von mir hast. Und dass ich mit ihnen genauso viel Spaß hatte wie mit dir, vielleicht sogar mehr. Ich will mich nicht bei dir anlehnen, wenn ich Geld von dir will, sondern wenn mir danach ist. Ich will nicht das Heimchen am Herd spielen, um dir einen Gefallen zutun. Ich will deine Kinder zur Welt bringen und weiterhin in den Arsch gefickt werden.

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