Entschuldige, dass ich so getrieben bin….

Da steht er vor mir. Genauso fahl und müde wie ich, doch immer noch eine Spur mehr. Ich lehne mich an ihn. Selbst kaum noch in der Lage, die Augen offen zu halten krieche ich in ihn hinein. Frage mich selbst, ob es das wert ist. Ihn aber nicht, denn ich weiß, dass er es selbst nicht weiß. Ich kenne ja die Antworten und Dinge die klar sind, müssen nicht weiter ausgeschlachtet werden.

Ich beobachte ihn gern im Schlaf. Manchmal photographiere ich ihn in der Nacht, wenn er so neben mir liegt und alles still ist. Um wach zu liegen, sollte ich heute eigentlich zu erschöpft sein. Trotzdem lausche ich seinem unruhigen Atem und versuche gleichzeitig meinen zu beruhigen, damit ich mir im Schlaf nicht die Zähne ausknirsche.

 

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