Ein schöner Abend

Nur einen Bruchteil von einer Sekunde erhaschte ich sie im Augenwinkel, als sie den Raum betrat.
Sofort hatte ich ihren Gerucht in der Nase und sie sah gut aus – schwarze Mütze, schwarze Jacke – schwarz ist ihre Farbe.

Doch ich war stark, den ganzen Abend, kein Wort.
Ich versuchte sie nicht mal anzusehen, führte rege Gespräche mit allen anderen, lachte, diskutierte – es war ein schöner Abend.

Ein- vielleicht zweimal sah ich ihren Blick.
Sah sie mich an?
Sie sah mich an.
Oder glaubte ich das nur?

Egal.
Es spielt keine Rolle.
Ich brauche sie nicht.
Und es tut gut, sich dessen sicher zu sein.

Es war ein schöner Abend.

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